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Atemschutz

Mit dem Kauf des TLF 4000 im Jahr 1975 wurden auch erstmals 3 Atemschutzgeräte angekauft. Die Atemschutzgeräte ermöglichen es uns im Brandfall sowie im Schadstoffeinsatz, uns von der Umluft unabhängig zu bewegen. Dies ist notwendig, da bei solchen Einsätzen die Umgebungsluft nicht zum Atmen geeignet ist, weil sie durch Ruß, giftige Partikel sowie Gasen verunreinigt ist.

Die Aufgabe des Atemschutzwartes LM d.F. Franz Kopf und seines Stellvertreters OFM Johannes Scheiblehner besteht darin, die Atemschutzgeräte, Atemschutzmasken, Notsignalgeber (Totmannwarner) und die Wärmebildkamera nach Einsätzen bzw. Übungen zu reinigen, zu desinfizieren und für den nächsten Einsatz vorzubereiten. Sollte es zu kleineren Schäden an den Geräten und dem Zubehör kommen, so sind  auch diese zu beheben bzw. bei größeren Schäden dafür Sorge zu tragen, dass diese vom Atemschutzstützpunkt oder einer Spezialfirma behoben werden. Des Weiteren ist der Atemschutzwart auch veranwortlich für die Aus- und Weiterbildung der Atemschutzgeräteträger.

Zurzeit verfügt die Feuerwehr Admont über 6 Atemschutzgeräte der Marke Interspiro QS II mit Sicherheitsbegurtung, Atemschutzmasken der Marke Interspiro S-H Umgebungsluftklappe, die zusätzlich mit Maskenfunk ausgestatt sind, sowie 18 Atemschutzfkompositflaschen.Die Atemschutzgeräte sind im TLF-A 4000 sowie im RLF-A 2000 untergebracht. Da wir gemeinsam mit der Feuerwehr Johnsbach als Portalfeurwehr für den Zigeunertunnel im Gesäuse dienen, handelt es sich bei den Atemschutzgeräten im RLF-A 2000 um LPA-Geräte (Langzeitpressluftatmer), die eine Einsatzdauer von einer Stunde ermöglichen. Des Weiteren verfügen wir über zwei ATS-Außenüberwachungen, die zur Überwachung des Atemschutztrupps während eines Einsatzes bzw. einer Übung dienen.

Als Unterstützung bei der Suche nach vermissten Personen in Brandräumen bzw. eingeschlossen Tieren bei Wirtschaftsgebäudebränden oder auch zum Aufspüren von Glutnestern, steht unseren AtemschutzgeräteträgerInnen eine Wärmebildkamera der Marke Bullard Eclipse LDX zur Verfügung.

Weiters wurde im Jahr 2020 von den Feuerwehren des Abschnitts Admont eine Füllstation angeschafft, die im Rüsthaus Admont stationiert ist. So können die ATS-Flaschen nach Einsätzen und Übungen unkompliziert und zeitnah wieder aufgefüllt werden.

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