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Chronik

Obwohl Aufzeichnungen der Freiwilligen Feuerwehr bereits ab 1872 aufliegen, wurde als Gründungsjahr 1873 erwähnt.

Im Jahre 1901 wurde elektrisches Licht in das Feuerwehrdepot (in der Nähe des bis 1999 aktiven Rüsthauses im Marienpark) eingeleitet und erste Feuerbeschauungen im Markt vorgenommen.

Der erste Rettungswagen für die Rettungsabteilung Admont

1933 hielt MR Dr. Josef Genger die ersten Sanitätskurse ab und die ersten Gerätschaften (Tragbahre) für den Rettungsdienst wurden angeschafft. Es war damals üblich, dass Feuerwehr und Rettung eine Organisation waren. So wurde 1937 für den Feuerwehrbezirk unteres Ennstal erstmals ein Rettungswagen angekauft, welcher in Rottenmann stationiert war. 1938 wurde jedoch die Rettungsabteilung Admont durch den Ankauf eines eigenen Rettungswagens wesentlich verstärkt.

Schwierige Jahre und ein neues Rüsthaus

Die Jahre verstrichen mit teilweise schwierigen Einsätzen, wie unter anderem dem Großbrand im Schloss Kaiserau (1942), Fliegeralarmbereitschaft (1944 und 1945), dem Kirchenbrand in Ardning (1946) und über mehrere Tage andauernde Hochwassereinsätze (1949). Nachdem das alte Rüsthaus abgetragen wurde, konnte 1949 das neue Rüsthaus im Marienpark bezogen werden.

Der erste Fetzenmarkt findet statt

Im Jahr 1952 wurde der Rettungsdienst endgültig der Freiwilligen Feuerwehr Admont übertragen. 1955 wurde der erste Gruppenkommandantenkurs in Graz abgehalten, an dem auch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Admont teilnahmen. Der erste Fetzenmarkt wurde 1958 in der alten Turnhalle in der Eichelau veranstaltet. Mit den Einnahmen und Spenden wurde sowohl die Feuerwehr- als auch die Rettungsausrüstung immer wieder modernisiert und verbessert.

Die ersten Jungflorianis

1980 wurde unter Leitung der Kameraden Siegfried Baumgartner, Willibald Aster und Konrad Baminger die erste Jugendgruppe bestehend aus 12 Mitgliedern aufgenommen.

Die Rettungsabteilung Admont wird auf ein solides Fundament gestellt

1990 konnte durch den persönlichen Einsatz von LAbg. Richard Kanduth die Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Admont im Steiermärkischen Rettungsdienstgesetz verankert werden. Seit den Anfängen sind insbesonders die technischen Einsätze (vor allem Verkehrsunfälle) enorm gestiegen. Auch die Anzahl der Rettungsfahrten hat sich in den letzten Jahrzehnten mehr als verzehnfacht.

Ein neues Zuhause in der Aignerstraße

Nach jahrelangen Bestrebungen für einen Neubau des Rüsthauses fand 1999 anlässlich des 125-jährigen Bestandsjubiläums der Freiwilligen Feuerwehr und Rettungsabteilung Admont die Einweihung des neuen Rüsthauses in der Aignerstraße statt.

Platzbedarf

2018 konnte mit Eigenmitteln eine neue Lagerhalle im Zuge des Neubaus der Bergrettungseinsatzzentrale errichtet werden.

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