
Schwerer Verkehrsunfall auf der B 117
Aus bislang unbekannter Ursache kam es auf der B117 zu einem schweren Frontalzusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge massiv deformiert, wobei insgesamt vier Personen verletzt wurden. Zwei der Fahrzeuginsassen wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und konnten diese nicht selbstständig verlassen.
Nach der Alarmierung rückten die Feuerwehren Hall, Admont und Weng umgehend zur Unfallstelle aus. Die Einsatzkräfte verschafften sich rasch einen Überblick über die Lage und begannen unverzüglich mit der technischen Menschenrettung. Mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät, insbesondere Schere und Spreizer, wurden die beiden eingeklemmten Personen schonend aus den stark beschädigten Fahrzeugen befreit.
Zeitgleich erfolgte die medizinische Erstversorgung der Verletzten durch die Rettungsabteilung Admont sowie das Rote Kreuz direkt an der Unfallstelle. Die enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst ermöglichte eine rasche Versorgung der Unfallopfer unter schwierigen Bedingungen.
Zusätzlich stellten die Feuerwehren einen umfassenden Brandschutz sicher und führten das Batteriemanagement an den Unfallfahrzeugen durch, um mögliche Gefahren durch auslaufende Betriebsstoffe oder elektrische Spannungen zu minimieren. Weiters wurden ausgelaufene Flüssigkeiten gebunden und die Unfallstelle abgesichert.
Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde der Notarzthubschrauber Christophorus 14 zur Unterstützung angefordert. Eine schwer verletzte Person wurde nach der Erstversorgung vor Ort mittels Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die weiteren drei verletzten Personen wurden von der Rettungsabteilung Admont in ein Krankenhaus transportiert und dort weiter medizinisch versorgt.
Für die Dauer der Rettungs-, Berge- und Aufräumarbeiten musste die B117 vollständig für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnten die beschädigten Fahrzeuge geborgen, die Fahrbahn gereinigt und die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Dank des raschen, professionellen und koordinierten Zusammenwirkens aller eingesetzten Organisationen konnten die Verletzten innerhalb kurzer Zeit befreit und medizinisch versorgt werden.
Wir wünschen den verletzten Personen eine rasche und vollständige Genesung sowie alles Gute.
Eingesetzte Kräfte
- FF Hall: 16 Personen
- FF Admont: 17 Personen
- FF Weng: 12 Personen
- Rettungsabteilung Admont: 6 Personen
- Rotes Kreuz
- Notarzt
- Christophorus 14
- Polizei: 4 Personen
Bericht und Bilder: LM d.V. Ing. Byörn Tschinkl | FF Hall
